Koordination - Rhythmisierungsfähigkeit

Rhythmisierungsfähigkeit - viel Tam Tam um nichts?

Rhythmisierungsfähigkeit

Unter der Rhythmisierungsfähigkeit wird die Fähigkeit "verstanden, einen von außen vorgegebenen Rhythmus zu erfassen und motorisch zu reproduzieren, sowie den in der eigenen Vorstellung existierenden Rhythmus einer Bewegung in der eigenen Aktion zu realisieren" (Gabriel, 1991, 2.Teil, 30).

 

Das bedeutet, dass es auch beim Handball Abläufe gibt, die sich wiederholen. So können beispielsweise Schrittfehler beim Handballspiel unter 

verschiedenen Drucksituationen vermieden werden. Ebenfalls lassen sich Bewegungen und Täuschungen besser antizipieren, was sich beim Ballrausprellen bemerkbar macht. Kurz: Rhythmisierungsfähigkeit lässt Spieler die zeitliche Struktur von Bewegungen erfassen, speichern und umsetzten.

 

Rhythmusanpassung kann extern mit Hilfe von Geräten, unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten und Gegnern erzwungen werden.  Viele sportliche Bewegungen werden intern "selbstorganisiert", das heißt für den Bewegungsvollzug hat der Spieler ein Leitmotif verinnerlicht. Das ist ein zentraler Punkt zur Erlernung und Ausführung eines Bewegungsablaufs.

 

Fazit für das Training

Wenn der Begriff der Rhythmusfähigkeit ersteinmal definiert ist, wird auch die Bedeutung klar:

Diese koordinative Fähigkeit ist sehr wichtig um Technik zu erlernen und maßgebend für die Geschwindigkeit des Lernprozesses. Es ist sicherlich auch ein interessanter Punkt Kindern Technik, Schrittfolgen oder Bewegungsabläufe durch einen Rhythmus vorzugeben.

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